
Spam ist die elektronische Entsprechung von "Postmüll", der den Briefkasten verstopft: unerwünschte E-Mails, die eine Dienstleistung oder ein Produkt bewerben.
Die meisten Spammer nutzen Spam zu Werbezwecken, manche nutzen es für die Verbreitung von Viren, Trojanern und Würmern, und wieder andere wollen einfach nur nerven. Bevorzugtes Ziel für Spam sind seit jeher E-Mail-Konten. Aber in letzter Zeit gehen die Spammer auch neue Wege. Heute findet man Spam auch in Blogs, beim Instant Messaging, auf Social Networking-Sites wie MySpace und FaceBook und sogar auf Mobiltelefonen.
Obwohl Spam nicht zwangsläufig Viren oder Malware enthält, handelt es sich dennoch um ein Ärgernis, das zu Produktivitätsverlusten führt, wenn man sich Tag für Tag durch unerwünschte Mitteilungen wühlen muss. Größeren Unternehmen droht die Überlastung von E-Mail-Servern, was wiederum die Unversehrtheit und Funktion Ihrer IT-Systeme in Gefahr bringt. In Extremfällen manipulieren Spammer insgeheim Rechner mit Malware, die daraufhin als E-Mail-Server fungieren und Spam an andere E-Mail-Adressaten versenden.
Spam ist eine ebenso gängige wie frustrierende Begleiterscheinung von E-Mail-Konten. Gänzlich beseitigen lässt sich das Problem vermutlich nicht. Dennoch gibt es Wege zu seiner Eindämmung Eine Möglichkeit ist das Filtern von Spam anhand einer Liste freigegebener Absender. Hotmail beispielsweise können Sie so konfigurieren, dass das Programm nur Mitteilungen Ihrer Kontakte zustellt, während alle übrigen Mails im Ordner "Papierkorb" landen. Andere E-Mail bieten dieselbe Möglichkeit durch das Festlegen einer Filterregel. Vergessen Sie nicht, den Papierkorb gelegentlich zu leeren.
Helfen Sie bei der Vermeidung von Spam:
Siehe auch Adware, Browser-Exploits, Internet-Betrug, Malware, Phishing und Spyware.