Der Begriff Spyware bezeichnet Programme, Cookies und Registry-Einträge, die heimlich Informationen über Ihre Online-Gewohnheiten sammeln. Diese Programme dienen der Übermittlung von Daten an Firmen, die sie zu Werbezwecken nutzen. Allerdings meldet die Anti-spyware Coalition, dass Spyware zunehmend bösartiger wird und mittlerweile so verdeckt zum Einsatz kommt, dass sie kaum noch zu erkennen ist. Viele Menschen empfinden Spyware als Eingriff in die Privatsphäre.
Spyware-Verteiler koppeln ihre Software häufig an andere Software. Gängige Beispiele dafür sind Shareware-Anwendungen oder Downloads auf Filesharing-Diensten wie Kazaa, Limewire oder Morpheus sowie Bildschirmschoner-Download-Sites, Widgets und Porno-Websites. Außerdem setzen sie bei der Verbreitung ihrer unerwünschten Programme auf Sicherheitslücken und Scams.
Viele Menschen betrachten Spyware als Verletzung ihrer Privatsphäre. Lästig ist sie allemal. Spyware kann sich ohne Ihre Zustimmung installieren, gefährliche Sicherheitslücken öffnen und sich nach dem Beseitigen erneut installieren. Neben eventuellen Beschädigungen Ihres Systems drohen störende Popup-Werbeanzeigen, Konfrontationen mit anstößigem Material, Geschwindigkeitsverluste sowie Konflikte mit anderen Programmen. Zu große Mengen Spyware auf einem Rechner können häufige Abstürze und "Hänger" verursachen.
Der beste Online-Schutz heißt Vorbeugung. Seien Sie sich der neuen Gefahren bewusst, und betreiben Sie "safer Surfing".
Siehe auch Adware, Browser-Exploits, Internet-Betrug, Malware, Phishing und Spam.