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Verteilt nervige Pop-up-Werbung, die nicht zu blocken ist. Vielleicht eine Virenschleuder?
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Jacobs-Treueprogramm - hier können die Codes von Jacobs-Produkten eingegeben und in Prämien gewandelt werden
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Official website for Jacobs coffee.
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Anfänglich habe ich diese "Kronen" auf den Tassimopackungen gesammelt, aber von 10 Codes nimmt das Sytem nur 2 an. Selbst bei Rückfrage beim Service erhielt ich keine hilfreiche Antwort. Leider sind die Prämien meist auch nur mit hoher Zuzahlung, so dass ich mich nun an diesem Programm nicht mehr beteilige! Schade!
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Nicht in jeder Packung gemahlenem Röstkaffee steckt 100 Prozent Kaffee. Die Röstereien Onko (Kraft Foods) und Tchibo strecken das Kaffeepulver mit anderen Zusatzstoffen. Verkauft wird das gestreckte Produkt in Verpackungen, die denen des "100-Prozent-Kaffees" zum Verwechseln ähnlich sehen. So manchem Kunden fällt der Unterschied beim Kauf gar nicht auf. Doch er zahlt dafür denselben Preis. Bei Tchibo sind die unter der Marke Eduscho vertriebenen Sorten "Gala Mild & Elegant" sowie "Gala Vollmundig & Edel" betroffen, bei Onko enthalten mittlerweile fast alle Kaffeepackungen weniger als 90 Prozent echten Röstkaffee. Zum Strecken werden Maltodextrin und Karamell verwendet. Die Röstereien können von dieser Praxis doppelt profitieren. Zum einen ist Maltodextrin günstiger als Rohkaffee, zum anderen können die Unternehmen bei der Kaffeesteuer sparen. "Wenn Kaffee im Ausland hergestellt und importiert wird, fällt pro Kilogramm Kaffee 2,19 Euro Kaffeesteuer an", erklärt Arnes Petrick von der Bundesfinanzdirektion Nord. "Liegt der Kaffeeanteil zum Beispiel nur bei 80 Prozent, handelt es sich um kaffeehaltige Ware, die in diesem Fall nur mit 1,67 Euro versteuert werden muss." Und offenbar profitieren einige Kaffee-Produzenten von dieser Steuerbegünstigung. So gesteht zum Beispiel Gala-Hersteller Tchibo zu, dass die Kaffees auch im Ausland (unter anderem in Polen) hergestellt werden. Kraft Foods schreibt an Markt: "Der starke Rohstoffpreisanstieg der letzten Jahre sowie gestiegene Produktionskosten haben die Rezepturänderung von Onko notwendig gemacht, um die Abgabepreise an den Handel möglichst stabil zu halten. Der durchschnittliche Endverbraucherpreis für Kaffee ist heute übrigens in Deutschland trotz der stark gestiegenen Rohstoffpreise, Produktions- und Transportkosten rund 15 Prozent niedriger als 1970." Verpackungen sind schwer zu unterscheiden Die Einsparungen werden in der Regel nicht an die Kunden weitergegeben. Im Supermarkt sind die Kaffeepackungen mit Maltodextrin genauso teuer, wie die, die ausschließlich Röstkaffee enthalten. Das Problem für die Kunden: Die Verpackungen sind nur schwer voneinander zu unterscheiden. Die Hinweise, dass es sich um eine "Melange aus Röstkaffee, Karamell und Maltodextrin" (Onko) oder um einen "Röstkaffee mit Karamell" handelt, sind relativ klein unten auf der Packung aufgedruckt. Und oft sind genau diese Bereiche im Supermarkt durch die Kartons, in denen die Packungen stehen, verdeckt. Verbraucherschützer wie Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg fordern deshalb eine bessere Kennzeichnung der Verpackungen: "Wir haben ja jetzt viele Kaffeespezialitäten, das genießen wir auch - aber trotzdem sollte man genauer auf das Etikett schauen. In manchen Verpackungen vermutet man Kaffee und findet dann andere Beimengungen wie Maltodextrin. Die Kennzeichnung ist etwas deutlicher geworden, aber noch immer nicht ausreichend." Verkostung im Blindtest: Wie ist der Geschmack? Die Röstereien verteidigen ihre Kaffee-Mischungen damit, dass die Kunden den Geschmack wünschten. Gestreckter Kaffee, weil es die Kunden so wollen? Markt macht den Test: Bei einer Blindverkostung wollen vier Kaffeeliebhaberinnen herausfinden, ob der Unterschied erkennbar ist und ob die Mischungen wirklich besser schmecken. Ihnen zur Seite stehen zwei Experten: Thimo Drews, der in der Speicherstadt Rösterei vor den Augen der Gäste seinen eigenen, hochwertigen Kaffee rösten lässt sowie Alexander Marcks, der für die Firma Bernhard Benecke Coffee als Rohkaffeehändler auf den Plantagen weltweit die besten Bohnen aussucht. Sechs Kännchen stehen zur Verkostung bereit: "Gala Nr. 1" und "Onko sanft" jeweils ohne Zusatzstoffe, "Gala mild & elegant" und "Onko klassisch" mit Maltodextrin sowie zum Vergleich zwei Kaffees aus der Speicherstadt Rösterei. Und tatsächlich: Bei der Blindverkostung können die Teilnehmerinnen die zwei Kaffee-Mischungen deutlich herausschmecken. "Wir haben gesehen, dass fast jeder einen anderen Lieblingskaffee hatte, aber dass alle die beiden Kaffees mit Maltodextrin herausschmecken konnten", sagt Thimo Drews. "Der Versuch zeigt, dass jeder die Chance hat, herauszuschmecken, wie ein Kaffee schmeckt. Man muss kein Experte sein, um festzustellen, ob bei dem einen oder anderen Kaffee ein Geschmack drin ist, der stört", fügt Alexander Marcks hinzu. Hat unsere Testerinnen der Geschmack wirklich "gestört"? "Es schmeckt anders. Ich würde so einen Kaffee einmal ausprobieren und dann nicht mehr kaufen", zieht Testerin Helga B. Bilanz. Quelle: ***** ---------- Kartellamt bittet Kraft und Krüger zur Kasse: Millionenstrafe gegen das Cappuccino-Kartell Drei(dritter: Melitta) deutsche Kaffeeröster haben nach Ermittlungen des Bundeskartellamts durch verbotene Preisabsprachen Instant-Cappucino künstlich verteuert. Die Wettbewerbshüter verhängten deshalb gegen Kraft Foods Deutschland und den nordrhein-westfälischen Kaffeehersteller Krüger sowie zwei verantwortliche Mitarbeiter der Unternehmen Geldbußen in Höhe von rund neun Millionen Euro. Die Bremer Melitta Kaffee GmbH ging als drittes Mitglied im Preiskartell straffrei aus, weil sie die Aufsichtsbehörde über die Absprachen informiert hatte. Verbraucher zahlten "spürbar zu viel" Leitende Mitarbeiter der Unternehmen hätten in Telefongesprächen Höhe und Zeitfenster der beabsichtigten Preiserhöhung besprochen, erklärte Kartellamtspräsident Andreas Mundt. Dabei sei über exakte Erhöhungsbeträge zwischen 20 und 40 Cent pro Packung gesprochen worden. Verbraucher dürften wegen der Absprachen für Instant-Cappuccino "spürbar zu viel gezahlt haben", beklagte Mundt. Die Geldbuße gegen Kraft sei bereits rechtskräftig, da das Kartellamt und das Unternehmen sich einvernehmlich geeinigt hätten. Die Firma Krüger aus Bergisch-Gladbach könne gegen den Bußgeldbescheid noch Einspruch einlegen. Bereits mehrfach Millionenstrafen gegen Kaffeeröster Im Juni 2010 hatte das Kartellamt bereits Geldbußen in Höhe von rund 30 Millionen Euro gegen acht Kaffeeröster, Manager und den Branchenverband erlassen. Auch damals war unter anderem Kraft betroffen. 2009 gab es ebenfalls Geldstrafen - 159,5 Millionen Euro Bußgeld erließ das Kartellamt gegen die Kaffeeröster Tchibo, Melitta und Dallmayr. Dabei ging es um Röstkaffeeprodukte wie Filterkaffee. Die Verfahren gehen auf eine Razzia zurück, bei der 2008 zahlreiche Firmen durchsucht worden waren. Quelle: *****
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Man sollte meinen, dass ein Unternehmen, dass an der Entwicklung eines Elektrogeräts beteiligt ist, in der Lage ist, dieses innerhalb kürzester Zeit auszuliefern, wenn es in seinem Treueprogramm ein solches als sofort verfügbar suggeriert. Nicht so Kraft Foods. Nimmt man am Jacobs Treueprogramm teil und bestellt sich dann einen Tassimo, dann muss man zunächst die Zuzahlung leisten, bekommt dann die email, dass die Lieferung 4 Wochen dauert, nach 4 Wochen erfährt man: Kann noch 8 Wochen dauern. Also insgesamt 12 Wochen. Diese Punktesammelei ist daher nichts anderes als Nepp!
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ACHTUNG! Laut Verbraucherzentrale Hamburg sind beispielsweise in Onko „mild“ nur noch 440 Gramm echter Röstkaffee enthalten, die restlichen 60 Gramm bestehen aus Maltodextrin (geschmacksneutrales Kohlenhydrat-Gemisch aus Stärkemehl, typisches Füllmittel) und Karamell. Das bedeutet mehr Gewinn für die Rösterreichen! Finger WEG!!!
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